Landesmeisterschaft der Fährtenhunde FH 1 & FH 2

des Landesverbandes Berlin – Brandenburg

 

Am 29.09.2013 führte der Landesverband Berlin - Brandenburg seine jährliche Landesmeisterschaft der Fährtenhunde in FH 1 und FH 2, sowie den Landes-Fährtenpokalkampf in  FPr1 – 3 durch.

18 Hundesportler des LV hatten sich hierzu angemeldet und waren bei trockenem, aber kühlem Herbstwetter zum MV HSV Werneuchen e.V. gereist. Schön war nicht nur das große Starterfeld und die zahlreichen Schlachtenbummler die gekommen waren, sondern auch die Vielzahl an verschiedenen Hunderassen. Es war alles Vertreten: Malinois, DSH, Labrador, Riesenschnauzer, Australian Shepherd, Weißer Schäferhund, Airedale Terrier, Deutsch Drahthaar, Boxer, Tevueren, Hovawart und Mischlinge. Ein herrliche gemischtes Bild und ALLE hatten die gleichen Chancen zum Sieg.

 

Bereits um 07:30Uhr trafen sich die Sportfreunde im Vereinsheim und wurden durch den LV LRO Rainer Pietz, sowie den LR des LV Berlin - Brandenburg G. Fels und H. Schmidt begrüßt. Nach den üblichen Formalien ging es auch schon in das nur 10km entfernte Fährtengelände.

Hier erwartete die HF ein gutes, aber für diese Veranstaltung würdiges Gelände. Umgegrabener Acker, mit leichtem Neubewuchs und zahlreichem Alt-Stroh. Das Ganze verteilt auf einem leicht hügeligen Gelände. Aber allen HF und dessen Vierbeiner boten sich die gleichen Bedingungen.

Die Mitglieder des HSV Werneuchen e.V. waren ebenfalls schon früh im Fährtengelände angekommen und hatten bereits ihren hervorragenden Versorgungsstand aufgebaut. An nichts sollte es hier Draußen Fehlen, so war das Motto und dieses wurde Erstklassig umgesetzt. Ausreichend Sitzgelegenheiten im Pavillon für die Mittagspause, leckeres Essen zu angenehmen Preisen und sogar ein Ort für die menschlichen Bedürfnisse waren extra aufgebaut worden. Ein Lob an diese tolle Organisation und Logistik.

 

Die eingesetzten Fährtenleger, K. Stecker, M. Achtnicht, K. Ludwig und D. Seidlitz, waren bereits unter der Leitung des Prüfungsleiters, dem LV OfG O. Pritzkow, seit den Morgenstunden mit dem legen der Fährten beschäftig. Somit konnten, nach einer kurzen Einweisung, die Sportfreunde R. Barthel und C. Pluskat direkt ihre IPO 1 Fährte legen. Der eingesetzte LR Fels (FH 1 und FPr1 -3) richtete Durchgehend alle Fährten mit bekannter Souveränität, vergaß bei seinen Besprechungen nicht seinen bekannten Humor und krönte letztlich die Arbeit der Mischlings-Hündin Mocca, der HF Barthel, mit 90 Punkten und    Platz 1.

 

Gleich danach ging es weiter mit den IPO 2 Fährten. Hier stellten sich 3 HF der Zielmarke 100 Punkte, leider schaffte es keiner.

Die Mischlings-Hündin Danger hatte leider einige Schwierigkeiten mit dem Gelände und den Gegenständen. Der kleine Mischlings-Rüde Lennox hatte an diesem Tag so gar keine Lust auf Fährtenarbeit und wollte viel lieber Spielen. Alle Versuche seiner HF halfen nichts, Lennox konnte sich nicht vom Fährtenansatz lösen.

Besser lief es dann bei dem Sportfreund H. Fischer und seiner Boxer–Hündin Orlanda vom Old Blak. Mit einer guten Nasenarbeit erroch sich „Olly“ 82 Punkte und damit Platz 1 in der Gesamtwertung der FPr 2.

 

Mittlerweile war die Mindestliegezeit der IPO 3 Fährten erreicht, es kam immer mehr die Sonne durch und die Zuschauer waren gespannt auf die nun folgenden Leistungen der vier angetretenen Teams.

Hier lagen letztlich die Ergebnisse deutliche dichter und es wurde von Fährte zu Fährte Spannender.

Viele hatten einen Geheimfavoriten. Die Mischlings-Hündin Tiffy (HF S. Unglaube) hatte eine Woche zuvor bei der LVM IPO in Abt. A 99 Punkte erhalten. Jeder war gespannt, ob die Hündin diese Leistung wiederholen konnte. Leider lief es an diesem Tag nicht so gut. Auch Tiffy überlief einen Gegenstand und hatte ein paar Probleme auf der Fährte. Zum Schluss blieben 83 Punkte und Platz 2. Den Sprung aufs obere Treppchen der IPO 3 Fährten schaffte mit 88 Punkten H. Eckert mit ihrer Tervueren-Hündin Brioche von den Schäferfichten.

 

Vor der Mittagspause durfte noch der Sportfreund Gruhm mit seiner weißen Schäferhündin an den Fährtenansatz der FH1 gehen. Die Hündin zeigte ein ausgeglichenes Suchverhalten und überzeugte an den Gegenständen. Die gezeigte Leistung wurde durch den LR Fels mit 96 Punkten belohnt. Somit stellte der SfG Berlin West e.V. nun schon den zweiten Sieger in einer Disziplin an diesem Tag. Konnte da noch mehr kommen??

 

Nach einer kurzen Mittagspause ging es an die „Königsdisziplin“, die FH 2 Fährten.

Hierzu hatten sich 8 Teams gemeldet, alle waren voller Ehrgeiz und hatten einiges an Trainingszeit erbracht. Die Hunde waren ausgeruht und bereit alles zu geben. Doch der Wettergott meinte es nicht besonders gut mit den Hunden. Der Wind nahm immer mehr zu, teilweise gab es leichte Böen und das feucht, hügelige Gelände war in der Zwischenzeit getrocknet. Wer würde unter diesen Umständen das Prüfungsziel erreichen?

 

Der LR H. Schmidt begleitet die folgenden Teams, bewertete mit scharfem, aber für alle Zuschauer und Zuhörer nachvollziehbaren Sachverstand, rügte auftretende Hundeführerhilfen, ließ den nötigen Humor nicht außer Acht und machte den Kampf um die Plätze bis zum letzten Hund spannend. Aber auch die ausgeloste Startreihenfolge machte die Spannung nicht weniger. Zu Beginn gleich D. Vöhringer mit seiner DSH, eines von 2 Teams welches, auf Grund der noch bestehenden Regelung, überhaupt die Möglichkeit hatte zur DVG BSP FH zu fahren, wenn am Ende mindestens ein SG übrig bleiben sollte. Im Mittelfeld der amtierende LM, K. Döhler mit Jerryco, der schon oft seine ausgezeichnete Nasenarbeit unter Beweis gestellt hatte.  Kurz danach die Sportfreundin Schönbeck die sich mit ihrer RS-Hündin mit einer IPO FH qualifizierte und bereits für die PSK DM FH gemeldet war. Außerdem noch der Sportfreund C. Voutta mit seinem Deutsch Drahthaar Kolja, dem quasi die Nasenarbeit schon in die Wiege gelegt wurde. Als letztes sollte die HF Stolzenwald mit ihrem 10 Jährigen Mischlings-Rüden Eowyn an den Start gehen. Das zweite Team was sich mit einem „V“ qualifiziert hatte und im LV auch für seine hervorragenden Leistungen bekannt ist. Der Kampf um die Platzierungen sollte also spannend werden.

 

D. Vöhringer mit Luna v. Lübarser Schlösschen zeigten eine super Arbeit, trotz einer Großzahl an Wildspuren. Am Ende blieb ein V mit 96 Punkten.

Bei H. Ballaschk und seinem Australian Shepherd lief es nicht ganz so gut. Spike war am zweiten Verleiter im Spitzen Winkel der Meinung den richtigen Weg zu haben. 62 Punkte waren damit das Ergebnis.

K. Döhler und Jerryco hatten unerwartete Probleme mit den Gegenständen und mussten sich am Ende mit 93 Punkten zufrieden geben.

Als nächsten folgte die RS-Hündin Java v. Ermada. Schon mit der Aufnahme der Fährte zeigte sich, dass die Hündin voller Konzentration war. Der erste Gegenstand kam und die Hündin verwies ihn Vorzüglich. So verlief auch der Rest der Fährte. Die Verleiter waren für die Hündin quasi gar nicht Vorhanden. Bereits am Vorletzten Gegenstand schauten sich der LR und Fährtenlegen an und überlegten, wie die anschließende Besprechung gestaltet werden sollte. Was sollte angesprochen werden? Der letzte Winkel wurde in ruhigen, gleichmäßigen Tempo genommen, wie alle anderen zuvor auch. Der letzte Gegenstand am Ende wurde wieder Problemlos verwiesen. Alle Zuschauer waren gespannt, wie der LR Schmidt diese Arbeit bewerten wird. Die Auswertung der gezeigten Arbeit verlief sehr schnell… Eine durchgehende vorzügliche Leistung, verlangt nach einem vorzüglichen Ergebnis, 100 Punkte für dieses Team. B. Schönbeck konnte es nicht fassen und war lange Zeit Sprachlos und wurde mit Glückwünschen überhäuft. Damit hatte sie nicht gerechnet.

Somit lag die Latte sehr hoch und es wurde Spannend. Konnte da noch jemand heran kommen?

Der Deutsch Drahthaar Kolja war leider auf seiner anschließenden Fährtenarbeit mehr auf Jagdhundarbeit eingestellt. Über große Strecken war die Nase hoch im Wind. Kreuzende Wildspuren machten die Arbeit nicht leichter. Probleme an manchen Winkel und nur vier verwiesene Gegenstände waren am Ende deutlich zu wenig und so musste C. Voutta sich mit 76 Punkten zufrieden geben.

Die beiden Teams aus dem MV HSV Jürgensbusch e.V. zeigten eine nahezu identische, vorzügliche Arbeit und somit war das Ergebnis 97 bzw. 98 Punkte.

Nun folgte das letzte Team und es wurde noch einmal sehr spannend. Der Parson Terrier-Mischling Eowyn zeigte seine bekannte ruhige Suchleistung. Auch er ließ  sich weder von den Verleitungen, noch von den Winkeln aus der Ruhe bringen. Auch die Gegenstandsarbeit ließ keinen Zweifel an der Qualität des Hundes. Auch hier waren sich der Fährtenleger und LR einig, hier laufen 100 Punkte zum Ende. Doch kurz vor dem Ende sollte der Ein- und Ausgang in den Bogen, sowie der darin befindliche Gegenstand alles ändern. Eowyn braucht zwei Anläufe um den Eingang zu finden, überlief dann den Gegenstand und war auch am Ausgang etwas abgelenkt. Der anschließende letzte Winkel verlief nach links, nicht nach rechts wie der Hund zu Anfang dachte und so blieb dem LR Schmidt am Ende nichts anderes übrig, wie beiden 95 Punkte zu geben. Aber was für eine Leistung, für einen 10-jährigen Hund, bedenkt man die zurück gelegte Strecke, bei der Beinlänge des Hundes. Beide konnten Stolz auf sich sein.

Somit stand dann auch fest, dass das diesjährige Landesmeisterteam FH 2 B. Schönbeck mit  Java v. Ermada hieß und der SfG Berlin West e.V. das Tripel perfekt gemacht hat. Drei Mal stellt nun der MV jeweils einen Sieger in einer Einzeldisziplin. Glückwunsch an dieser Stelle dazu.

 

Die anschließende Siegerehrung auf dem Vereinsgelände des HSV Werneuchen e.V., welche noch durch zahlreiche Zuschauer begleitet wurde, verlief in harmonischer Stimmung und bei angenehmem Herbstwetter. Trotz der überragenden Leistungen der ersten drei Plätze in der FH2, wird keiner von Ihnen auf die DVG BSP FH fahren können. Somit war der Glückliche des Tages D. Vöhringer mit Luna v. Lübarser Schlösschen. Seine Quali-Prüfung im V, ein V auf der Landesmeisterschaft erfüllte die Vorraussetzung zur Teilnahme an der DVG BSP FH vom 25.-27.1013 in Gommern. Auf diesem Wege, viel Glück für das qualifizierte Team und haltet die Flagge des Landesverbandes hoch.

 

Am Ende geht der Dank nochmals an die hervorragende Organisation, Koordination, Durchführung und Verpflegung durch alle Beteiligten. Nur mit ausreichend persönlichem Engagement und Herzblut ist solch eine Veranstaltung für die HF zu gestalten.


M. Achtnicht, komm. OfÖ

Landesmeisterschaft der Gebrauchshunde in Berlin-Brandenburg 2013

 

Am Wochenende 21.-22.09.2013 trafen sich 9 Hundeführer und 8 Hundeführerinnen mit ihren Vierbeinern, um den Landesmeister der Gebrauchshunde in Berlin-Brandenburg zu ermitteln. Zur Freude aller, waren nicht nur Malinois vertreten, sondern auch ein Airedale Terrier, ein Deutscher Schäferhund und vier Mischlinge. Außerdem versprach diese Veranstaltung viel Spannung, denn in diesem Jahr starteten, neben vielen „alten Hasen“, auch 7 neue Teams. Man war gespannt, wie sie sich präsentieren würden.

 

Der Landesverband hatte den Mitgliedsverein HSV Hohen Neuendorf e.V. als Ausrichter gewinnen können. Die Erwartungen und Ansprüche lagen von allen Teilnehmern und Besuchern sehr hoch, denn bereits 2011 war der Verein Ausrichter dieser Veranstaltung und überzeugte damals schon mit einer erstklassigen Organisation, Verpflegung und Wetter. Um es vorweg zu nehmen - auch dieses Mal konnte der Verein auf voller Breite seine Qualität beweisen und überraschte nicht nur mit einem sehr umfangreichen Speisenangebot zu günstigen Preisen.

 

Am Samstag in der Früh trafen sich die HF, losten die Startreihenfolge aus und nach der anschließenden Unbefangenheitsüberprüfung und Chipkontrolle, ging es ins Fährtengelände.

Als Leistungsrichter standen dem LV zwei erfahrende Leistungsrichter zur Verfügung. Aus Schleswig-Holstein reiste der LRO H.-J. Freitag (vor kurzem erst selbst auf der DVG BSP gestartet) an und ihm zur Seite stand der LV-Vorsitzende D. Kühn. Beide waren hoch motiviert und mit vielen Punkten in der Tasche angereist. Komplettiert wurde das Team durch den LV LRO R. Pietz als Prüfungsleiter.


Im Fährtengelände angekommen, zeigte sich die gute Vorbereitung des techn. Leiters, dem OfG O. Pritzkow. Die Fährtenleger hatten bereits die ersten Fährten fertig gelegt und so konnte auf traumhaftem Gelände direkt mit der Fährtenarbeit begonnen werden.

Am Ende des Tages standen auf der Gesamtübersicht  7 x V (4 x 99 Punkte), 5 x SG, 2 x G und 2 x B. Leider hatte der Sportfreund T. Seering mit seinem DSH Arek v. Greifenwald weniger Glück. Sein Rüde hatte Schwierigkeiten den 1.Winkel zu finden und so endete die letzte Fährte des Tages mit 17 Punkten und einem M.

 

Nach der Rückkehr aus dem Fährtengelände erwartete alle Teilnehmer und auch einige erschienene Besucher, die Auswahl der SD-Helfer für den Sonntag. Zur Wahl standen beiden LR die Sportfreunde T. Fechner (LV Mecklenburg Vorpommern), D. Hörnke und J. Jenkins (beide LV Berlin-Brandenburg). Allen SD-Helfern wurden erstklassige Hunde zur Verfügung gestellt, um ihr Können unter Beweis zu stellen und dem LR Freitag, welcher federführend am 2.Tag sein sollte, die Auswahl der Helfer zu ermöglichen.

Letztlich sollte D. Hörnke den 1.Teil und T. Fechner den 2.Teil figurieren, J. Jenkins hielt sich als Ersatz bereit. Somit endete ein erfolgreicher Tag und ließ Hoffnung für den Sonntag.

 

Bereits um 9:00 Uhr begannen am Sonntag die Vorführungen in Abt. B+C.

Jeder Teilnehmer war voller Freude und Spannung, was der Tag noch bringen sollte. Bereits um diese Uhrzeit waren schon einige Besucher gekommen, um die Hundesportler des LV zu unterstützen. Letztlich ging es ja um die Fahrkarte zur DVG BSP 2014.

Auf Grund der Teilnehmerzahl, wurde die Blindvorführung durch den Sportfreund T. Bretschneider mit Blad-Vier v. Cartesse (RS) durchgeführt. Ein Dank an dieser Stelle.

 

Angeknüpft an die Leistungen des Vortages, konnten auch in der Abt. B die Zuschauer, LR und HF einige sehenswerte Vorführungen sehen. Doch leider zeigte sich bei allen Teams eins…. wir betreiben Hundesport mit LEBEWESEN und so ging bei jedem Team die eine oder andere Sache leider etwas schief. Ärgerlich war es vor allem für die junge Sportfreundin K. Wuttke mit ihrer Francis Cháteau Schönwalde. Auf Grund von hoher Nervosität gab sie ihrer Hündin ein paar zu viele, unbewusste und mit Sicherheit überflüssige Hundeführerhilfen, die dem LR Freitag und Kühn nicht verborgen blieben. Somit musste sie sich mit 93 Punkten zu frieden geben. Schade, denn da waren deutlich mehr Punkte möglich, da waren sich alle Anwesenden einig.


Die Vorführungen in Abt. C sollten sich nicht so leicht gestalten, wie alle Verantwortlichen sich dieses gewünscht hatten. Allem voran die LR und der Prüfungsleiter.

Bereits nach den ersten drei Schutzdiensten gab es sehr viel Unruhe auf Seiten einiger HF und Zuschauer. Sie waren mit den Entscheidungen der LR nicht zufrieden und konnten die Meinung über die Helfertätigkeit im 2.Teil nicht teilen, obwohl diese deutlich weiter entfernt vom Geschehen waren als die Verantwortlichen. Es ging soweit, dass sich die betreffenden Personen kurzweilig zur Beratung zurückziehen mussten und die Veranstaltung kurz unterbrochen wurde.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, sportliches Verhalten auf allen Seiten sieht anders aus oder um es mit den Worten des Sportfreundes Freitag zu sagen:

Wir sind hier auf einem Hundeplatz und betreiben Hundesport, da sollte es nicht so Enden wie oftmals am Wochenende auf dem Fußballplatz“.


Dank der Souveränität der beiden LR, konnte die Veranstaltung schnell fortgesetzt werden.

Letztlich wurde auch dem Wunsch des SD-Helfers Fechner stattgegeben und er wurde durch den Sportfreund Jenkins ausgetauscht.

 

Aber auch bei den restlichen Vorführungen gab es, wie so immer im Hundesport, Höhen und Tiefen. Die Sportfreundin J. Lange mit ihrer Jaleo v. Herrenberger Schloss erlebte ihr persönliches Tief. Bereits nach der ersten Belastungsphase war für sie und ihre Hündin die Veranstaltung beendet – Disqualifikation in Abt. C wegen Wesensmangel.

 

Im Gegenzug zeigte die Sportfreundin S. Stein mit ihrem Rüden Perikefalea Erebos einen beeindruckenden Schutzdienst, der mit 96 Punkten gewürdigt wurde. So gerieten auch schnell die 70 Punkte in A und 78 Punkte in B in Vergessenheit.

Nur die Schutzdienstvorführung des Eik Cháteau Schönwalde von Sportfreundes M. Konzack konnte da mithalten. Sehr gute Griffe, eine hohe Anbiss-Geschwindigkeit und ausgezeichneter Gehorsam brachten ebenfalls 96 Punkte ein. Die beiden besten Schutzdienste der Veranstaltung.


Am Ende des Tages standen die Punkte und somit auch die Vertreter des Landesverbandes Berlin-Brandenburg auf der kommenden DVG BSP fest. Mit der Pokalübergabe durch den LV-Vorsitzenden D. Kühn und der 2. Vorsitzenden K. Kunath wurden folgende Platzierungen bekannt gegeben:

 

  1. Platz  M. Konzack, Eik Cháteau Schönwalde  93 / 96 / 96 = 285 Pkt.
  2. Platz  R. Huemke, JJ v. Drachenherz               97 / 92 / 91 = 280 Pkt.
  3. Platz  G. Hytra, Vasco Airport Hannover        97 / 91 / 91 = 279 Pkt

 

Zu letzt geht der Dank, wie immer, erneut an alle Organisatoren und Durchführenden dieser Landesmeisterschaft der Gebrauchshund 2013.

Ohne so viele fleißige Hände, großzügige Sponsoren und engagierte Sportfreunde wäre eine Veranstaltung in diesem Ausmaß nicht möglich.

Der LV bedankt sich beim HSV Hohen Neuendorf e.V. für die, mit Bravour ausgerichtete Veranstaltung, welcher auch dieses Mal allen Teilnehmern und Gästen ein perfektes Umfeld bot.

 

M. Achtnicht, komm. RfÖ

Landesverbands-Begleithundeprüfung
am 11.05.2013


Einen Höhepunkt unserer BH-Szene stellte die Verbands-BH mit 29 gestarteten Teams dar.


Unser MV SfG BerlinWest e.V., bot hierzu mit seiner hervorragenden Platzanlage und seinem Team unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Manfred Neißer, am Rande Berlins ideale Bedingungen. - Leistungsrichter der Platzarbeit war unsere 2.Verbandsvors. und OfT Karola Kunath, der unser LRO Rainer Pietz als PL/Platzarbeit assistierte. Mit ihrer fachlichen Kompetenz besprach Frau Kunath ausführlich die gezeigten Leistungen.
Die Straßenarbeit richtete unserer LR/THS Lutz Mühlhaus, auf dem Gelände des naheliegenden "Kauflandes". Hierbei war unser OfG Olaf Pritzkow als PL tätig.
Zahlreiche Anfragen von Marktbesuchern gaben den Überprüfungen durch den LR einen praxisnahen Inhalt. – Alle angetretenen HF konnten die Straßenarbeit mit Erfolg bestehen.
Am Nachmittag konnten 24 der gestarteten 29 Teams anläßlich der Siegerehrung, ihren gravierten Teilnehmerpokal, sowohl alle Sportler eine geschmackvolle Urkunde in Empfang nehmen.
Die beste Teilnehmerin der Erststarter, Sportfreundin Nadine Lammel vom HSV Marienfelde e.V., nahm den Siegerpokal ihrer Klasse in Empfang. Bei den Wiederholern konnten die Sportfreundinnnen Angelique Krüger vom MV Dog-City e.V., sowie Sarah Wartenberg vom HSV Jürgensbusch e.V., bei Punktgleichheit jeweils einen Siegerpokal in Empfang nehmen.
Außerdem erfolgte eine Mannschaftswertung der Vereine, die mindestens 2 Teilnehmer am Start hatten. Bei den 7 Mannschaften schob sich unser Vorjahressieger, der HSV Jürgensbusch e.V. an die Spitze und nahm auch den Wanderpokal des Verbandes in Empfang.
Zu den Vereinen die Mannschaften stellten, gehören in der Reihenfolge der Plazierung die Vereine HSV Jürgensbusch, HSV Marienfelde, SfG Berlin West, HSV Birkholz, HSV Zehdenick, HSV Dogcountry, und der Müncheberger Hundeverein.
Ich möchte der Sportfreundin Bianca Schönbeck vom ausrichtenden Verein, für die zeitnahe Ausfertigung und Bearbeitung aller Prüfungsunterlagen danken, Sportfreundin Henny Cords danke ich für die Fertigung der geschmackvollen Teilnehmerurkunden.
Die Werbewirksamkeit unserer Veranstaltung wurde vom anwesenden Regionalfernsehen unterstützt.
Nach der Siegerehrung, an der auch alle Hunde teilnahmen, wurde noch bis in die Abendstunden im Kreise der Hundesportler gefachsimpelt und alle Beteiligten und Gäste lobten diese gelungene Veranstaltung.

Rainer Pietz

LRO / DVG LV Bln.-Bbrg.

Helferseminar 09.06.13 im HSV Birkholz

 

Am 09.06.2013 lud der OfG des Landesverbandes Olaf Pritzkow interessierte und angehende Junghelfer zu einem Helferseminar auf der wunderschönen Platzanlage des HSV Birkholz e.V. ein.

Referats- und Seminarleiter war unser OfG. Ihm zur Seite stand der LRO unseres Landesverbandes Rainer Pietz, verantwortlich für den Theorieteil. Bei der Praxisarbeit wurde er unterstützt von einem Verbandshelfer unseres LV, Jerome Jenkins.

Der Wettergott war uns hold. Strahlender Sonnenschein und hochmotivierte Hundesportler machten diesen Tag zu einem Erlebnis.

Es trafen sich neun Helfer, wovon zwei den Helferschein absolvierten wollten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den LRO und den OfG wurden die Helfer mit einem Fragen- und Antwortspiel aus der PO konfrontiert.

Danach ging es zum Aufwärmen um die große Platzanlage. Allen voran unser Olaf als Zugpferd für fünf große Runden.

Dabei zeichnete sich schon ab, wer noch an seiner Kondition zu feilen hat.

Nach der Aufwärmphase und Dehnungsübungen folgten die Arbeiten ohne Hund.

 

Olaf und Jerome teilten sich die Leute in Gruppen auf und dann wurden Trockenübungen an Seil oder Leine geübt, von Fluchten über Belastungsphasen bis hin zu Überfällen.

Es wurden einige Pausen eingelegt, da die Sonne erbarmungslos brannte und die Helfer an ihre Leistungsgrenzen stießen.

In der Mittagspause wurden die beiden angehenden Helfer von Rainer in der Theorie geprüft und danach kam die Prüfung in der Praxis.

Leider reichte es ganz knapp für beide am heutigen Tage nicht für den Helferschein, aber in einem halben Jahr haben sie die Chance sich noch mal vorzustellen.

Die anderen Helfer bekamen nun endlich ihre Chance, ihre zuvor erarbeiteten Übungen an den mitgebrachten Hunden zu üben.

 

Es waren einige talentierte Sportler dabei, die einen Helferschein bei intensivem Üben in ihren Vereinen schaffen könnten.

Am späten Nachmittag war es endlich geschafft - die Seminarteilnehmer gingen zufrieden und mit guten Anregungen, aber auch mit Muskelkater und erschöpft in ihre Vereine zurück.

Es hat allen riesigen Spaß gemacht und es kamen schon wieder Anfragen für das nächste Helferseminar.

Bedanken möchte ich mich bei dem LRO Rainer Pietz und bei Jerome Jenkins für die Unterstützung bei dieser Veranstaltung, sowie bei den Hundeführern, die ihre Hunde für die angehenden Helfer zur Verfügung gestellt hatten, was auch nicht selbstverständlich ist.

Außerdem einen großen Dank an den Verein für die Bereitstellung der Platzanlage und natürlich ein dickes Lob an die Küche, die ihre Sache hervorragend im Griff hatte und die Sportler mit leckerem Essen und Trinken versorgten.

Ich freue mich schon auf das nächste Helferseminar und verbleibe

Mit freundlichen Gruß

 

Olaf Pritzkow OfG LV Berlin/Brandenburg