Obedience

Obedience, die Mischung aus Harmonie und Gehorsam

Obedience ist eine noch relativ junge Hundesportart in Deutschland, die ihren Ursprung in England hat. Übersetzt heißt Obediece "Gehorsam" und

oftmals heißt es auch, dass Obedience die "hohe Schule der Unterordnung" sei.

Im Landesverband Berlin - Brandenburg e.V. gibt es leider noch sehr wenige Teams, die diesen Sport, der viel Einsatz und Leidenschaft verlangt, betreiben.

 

Obedience gestaltet sich jedoch wesentlich vielseitiger als die "gewöhnliche" Gehorsamsübungen, die wir von den meisten Hundeplätzen kennen.

Zu den bekannten Bestandteilen wie Bei-Fuß-Gehen, Sitz, Platz aus der Bewegung, Bleib, Abrufen etc., welche Bestandteile einer Begleithundeprüfung sind,

kommen noch viele weitere interessante Elemente hinzu. Zum Beispiel wären das: Apport von Metall, Identifikation, Distanzkontrolle, Gruppenarbeit, Richtungsapport uvm.

 

Ein wesentlicher Unterschied zur Begleithundeprüfung und zur Unterordnung im IPO-Sport, ist der Ablauf einer Prüfung. Während ansonsten nach einem festen Schema

geprüft wird, macht man bei einer Obedienceprüfung alles nur auf Anweisung des Ringsteward. Dieser legt gemeinsam mit dem Leistungsrichter das Laufschema für die

Leinenführigkeit fest. So erfährt man erst während der Prüfung, wie man laufen muss.

 

In Deutschland gibt es vier Prüfungsstufen im Obedience:

- Beginner

- Klasse 1

- Klasse 2

- Klasse 3 / FCI Klasse

 

Beim Obedience geht es speziell um Präzision - auch auf Distanz -, Eleganz, eine fließende Vorführung der einzelnen Übungen UND HARMONIE !!

Das Miteinander zwischen Hundeführer und Hund fließt zu großen Teilen in die Bewertung mit ein.

 

Obedience ist ein Hundesport für alle Hunderassen und ist unabhängig von Größe oder Alter des Teams. Bei der Bewertung der einzelnen Übungen, wird vom Richter

auch darauf geachtet, ob ein arbeitfreudiger Border Collie oder ein eher etwas gemütlicher Bernersennhund diese aus- bzw. vorführt.